Kundgebung
Oper/
Kärntner Straße
Mittwoch, 23. September, 17 Uhr
Für den 23. September hat der Holocaustleugner und Präsident des iranischen Terrorregimes Ahmadinejad seinen Auftritt vor der Vollversammlung der Vereinten Nation in New York angekündigt, die sich schon in der Vergangenheit als Podium für antisemitische Diktatoren aus der ganzen Welt angeboten hat. Wir wollen diesen Anlass nutzen, um in Wien, einem der Amtssitze der Vereinten Nationen, gegen die Beschwichtigungspolitik gegenüber dem iranischen Regime und gegen die ökonomische Unterstützung der Diktatur von Ajatollahs und Revolutionsgarden zu protestieren. Mit unserer Kundgebung, die zeitgleich mit Protestaktionen in New York, Paris und London stattfinden wird, wollen wir ein Zeichen gegen die internationale Hofierung des iranischen Regimes setzen, das im Begriff ist, sich in eine offene Militärdiktatur religiöser Apokalyptiker zu verwandeln.
Die letzten Jahre legen Zeugnis vom aggressiven Auftreten der Teheraner Machthaber nach außen und im Innern ab: Stärkung der Revolutionsgarden im iranischen Machtgefüge, Unterstützung des internationalen Terrorismus, verstärkte Verfolgung von nationalen und religiösen Minderheiten, Homosexuellen, Gewerkschaftern und emanzipierten Frauen, wiederholte Vernichtungsdrohungen gegen Israel und fieberhaftes Vorantreiben des Nuklearprogramms.
Die blutige Niederschlagung der iranischen Freiheitsbewegung im Anschluss an die Farce der Präsidentschaftswahlen hat bisher an der westlichen Appeasementpolitik kaum etwas geändert. Gerade jetzt wäre es nötiger denn je, das Regime in Teheran unverzüglich mit scharfen, umfassenden und konsequenten politischen wie ökonomischen Sanktionen unter Druck zu setzen, um seine nukleare Bewaffnung zu verhindern, die für Israel eine existentielle Gefahr darstellt, den gesamten Westen bedroht, die iranische Bevölkerung in Geiselhaft nehmen und im Nahen Osten zu einem atomaren Wettrüsten führen würde. Anstatt Ahmadinejad und anderen Regimevertretern internationale Podien zu bieten, muss die iranische Opposition, die unter Lebensgefahr für Freiheit, rechtsstaatliche Demokratie und Säkularismus kämpft, unterstützt werden. Will Österreich, das gegenwärtig im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen vertreten ist, nicht weiterhin den Komplizen bei der brutalen Unterdrückungspolitik und der Entwicklung der iranischen Bombe spielen, muss es zumindest
- der OMV, Ebner, der Voest und den rund 600 weiteren österreichischen
Firmen, die im Iran aktiv sind, jene Geschäfte untersagen, die das iranische
Regime am Leben erhalten; insbesondere im Energie- und Bankensektor und Geschäfte
mit den Firmen und Tarnfirmen der Revolutionsgarden, die einen Großteil
der iranischen Wirtschaft kontrollieren,
- sich für die Aufnahme der Revolutionsgarden in die EU-Terrorliste einsetzen,
- den iranischen Botschafter ausweisen und sich international für die Isolierung
der islamistischen Apokalyptiker in Teheran stark machen, welche die Zerstörung
des jüdischen Staates als ihre religiöse Pflicht betrachten und den
Freiheitswunsch der iranischen Protestbewegung in Blut ersticken.
Veranstalter: STOP THE BOMB - Bündnis gegen das iranische Vernichtungsprogramm;
Unterstützer: Aktion
gegen den Antisemitismus in Österreich, Bündnis
für einen säkularen und demokratischen Iran, Bund sozialdemokratischer
Juden, Christen an der Seite Israels - Österreich, Demokratische Partei
Kurdistan -
Iran, European Council of WIZO Federations, Illustrierte Neue Welt, Israelitische
Kultusgemeinde, Misrachi Österreich, monochrom, Österreichischer Gedenkdienst,
Österreichisch-Israelische Gesellschaft, Scholars for Peace in the Middle
East-Austria, Stv Doktorat Gewi/HuS, Stv Judaistik, Zionistische Föderation
in Österreich, ZPC Loge der B'nai B'rith u.a.
Kontakt und weitere Informationen:
info@stopthebomb.net